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Idee und Text Florian Lutz und Janka Voigt![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Regie
Florian Lutz![]() Dramaturgie
Janka Voigt![]() Musikalische Leitung
Antonis Anissegos![]() Bühne und Kostüme
Pia Wessels![]() Licht
Frederik Wehlmann![]() Produktionsleitung
Rainer Simon![]() Musiker ![]() Assistenten |
Strangers ist eine zeitgenössische Musiktheatercollage über heutige Migration einerseits und Ausländerklischees in der abendländischen Operngeschichte andererseits, die Wirklichkeit und theatralische Fiktion des westlichen Umgangs mit dem Fremden untersucht und zueinander ins Verhältnis setzt. Insofern stellt das Stück zunächst eine szenische Studie über Menschen mit Migrationshintergrund dar, die durch moderne Nationalstaaten per Gesetz vom eigenen Staatsvolk geschieden und als Sonderfall bürokratischer Betreuung definiert werden. Im trostlosen Warteraum einer deutschen Behörde treffen 12 Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kultur und Wertvorstellung aufeinander, die nur die eine Gemeinsamkeit haben, dass hinter den sie umgebenden Türen über ihr Schicksal als Ausländer entschieden wird. Unter dem Druck dieser Stigmatisierung und der herkunftsbedingten Diskrepanz ihrer Kommunikationsweisen, kulturellen Codes und Umgangsformen entwickelt sich aus dem zufälligen Zusammentreffen beim verordneten Behördengang rasch ein Konfliktpotential, das Formen eines modernen Psychodramas annimmt.
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